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Cap de Formentor – Die Urspünglichkeit Mallorcas

Das Cap de Formentor mit seinem unvergleichlichen Felsenpanorama ist der nördlichste Punkt auf Mallorca. Die steilen, schroffen Klippen mit der atemberaubenden Gebirgslandschaft bieten einen dramatischen Kontrast zu den weiten Sandstränden und den verschwiegenen Buchten der Insel. Bereits die Fahrt zum Cap de Formentor bietet spektakuläre Panoramen auf das Mittelmeer. Besonders beliebt ist der Aussichtspunkt „Mirador d’es Colomer“. Vor hier aus kann man die gesamte Halbinsel Formentor überblicken. Nur einige Stufen weiter bietet sich hier auch ein wunderbarer Blick auf die romantischen Buchten von Pollença und Alcudia. Die malerische Landzunge ist bereits im Landeanflug auf Mallorca zu erkennen. Schon von weitem grüßt der sehenswerte Leuchtturm. Er wurde im Jahre 1863 in Betrieb genommen und ziert seither die Nordspitze Mallorcas. Wer ein wenig länger in dieser pittoresken Atmosphäre verweilen möchte, der kann in der kleinen Gaststätte am Fuße des Leuchtturms eine kleine Erfrischung zu sich nehmen. Ein Ausflug nach Cap de Formentor lohnt sich, denn schließlich ist alleine die Anfahrt spektakulär. Von Port Pollenca gelangt man zur felsigen Landzunge und auf dem Weg durch die wunderschöne Gebirgslandschaft eröffnen sich einem immer wieder neue Blicke auf die imposante Felsenküste. Kunstvoll von Wind und Gezeiten modelliert, zeigt sich hier die raue Nordküste von ihrer ursprünglichen Seite. Die Mallorquiner nennen daher das Kap auch den Treffpunkt der Winde. Lohnende Zwischenstationen auf dem Weg sind die Buchten Cala Murta, Cala Pi de la Posada sowie Cala Figuera. Auch der Aussichtspunkt Mirador de Mal Pas ist einen Stopp wert. Der höchste Punkt an der felsigen Steilküste von Cap de Formentor ist der 384 Meter hohe Fumart. Von hier aus kann man bei gutem Wetter und klarer Sicht sogar die Nachbarinsel Menorca erkennen. Die einzigartige Aussicht lässt das Herz jedes Mallorca Begeisterten höher schlagen. Während der Touristensaison gibt es oft Verkehrsstaus an der einzigen Zufahrtsstraße zum Kap. Wer früh losfährt, ist hier klar im Vorteil. Vor 10 Uhr ergattert man auch noch einen der wenigen kostenfreien Parkplätze am Leuchtturm. Alternativ bietet sich auch der späte Nachmittag oder der frühe Abend an, um das Cap de Formentor in aller Ruhe genießen zu können.

Das Castell de sa Punta de n’Amer

Das Castell de sa Punta de n’Amer ist ein historischer Wehrturm. Er befindet auf der Halbinsel Punta de n’Amer an der Ostküste Mallorcas. Von den Einheimischen wird er nur „Es Castell“ genannt. Punta de n’Amer ist ein eindrucksvolles Naturschutzgebiet zwischen Sa Coma und Cala Millor. Das Castell, dass tagsüber für Jeden frei zugänglich ist, dient als wundervolle Aussichtsplattform über die bezaubernde Bucht Badia de Son Servera und lohnt immer einen Besuch. Es Castell kann man mit dem Auto über die östliche Zufahrt erreichen. Für Naturfreunde gibt es allerdings auch schöne Wanderwege, die zu dem burgähnlichen Wehrturm führen. Das historische Bauwerk wurde im Jahre 1696 zum Schutz vor Piratenangriffen erbaut. Es ist eine eindrucksvolle Kombination aus einer rechteckigen Pyramide und einem kubischen Geschützturm und besteht aus typisch mallorquinischen Marès-Gesteins-Quadern. Nur etwa 450 Meter entfernt befindet sich ein Steinbruch dieser besonderen Gesteinsart. Damals diente Es Castell de sa Punta de n’Amer als Beobachtungsturm und wurde auch zur direkten Verteidigung der Ostküste Mallorcas genutzt. Wie in allen Türmen des weiten Festungsnetzes Mallorcas, war immer ein Turmwärter als Meldeperson anwesend. Für den Geschützkampf war das Castell mit einer Zugbrücke ausgerüstet. Außerdem gab es an jeder der vier Seiten eine Schießscharte. Der Graben um das Castell beherbergte einen Vorratsbunker sowie eine Zisterne. Als etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Angriffe auf die Insel abnahmen, wurde das Castell versteigert und ging in Privatbesitz über. Zur Zeit des Spanischen Bürgerkriegs von 1936-1939 war das Castell ein wichtiger Nachrichten-Standort für die Nationalisten. Er wurde auch als Vorratsbunker genutzt. Noch heute zeugt eine historische Kanone auf der Geschützplattform von den erbitterten Kämpfen gegen die feindlichen Piraten. Inmitten der Dünen liegt das Castell landschaftlich reizvoll und bietet einen spektakulären Blick in die noch ursprüngliche Natur der Halbinsel-Region. Über eine Wendeltreppe erreicht man die Aussichtsplattform. Der im Jahre 1969 aufwendig restaurierte Wehrturm beherbergt heute ein Museum in dem interessante Dokumente und Ausstellungsstücke zur Geschichte des Castell de sa Punta de n’Amer zu bewundern sind. Auch eine kleine Waffensammlung befindet sich hier. Ein Nebengebäude des Wehrturms ist eine kleine Gaststätte, in der man bei einer Erfrischung herrlich verweilen kann. Ein Ausflug zum Castell de sa Punta de n’Amer ist immer ein lohnenswertes Erlebnis auf der Insel.

Das Castell de Bellver

Hoch über dem Hafen von Palma de Mallorca thront das Castell de Bellver. Die über 700 Jahre alte Festung ist eine der ältesten Bauwerke auf der Insel und lohnt immer einen Besuch. Schon beim Anblick der kreisförmigen Festung erkennt man, dass es sich hier um eine ganz besondere Burg handelt. Tatsächlich ist das Anfang des 14. Jahrhunderts errichtete Castell de Bellver das einzige Rundschloss in Spanien. Inmitten eines dunklen Pinienwaldes hebt sich das helle, goldgelbe Gestein der Festung malerisch ab. Die imposante Anlage, die zeitweise auch als Residenz der Könige von Mallorca diente, verfügt über vier Wehrtürme, von denen drei in die Ringmauer integriert sind, während der höchste Turm über eine Brücke erreicht werden kann. Der 33 Meter hohe Torre de l’Homenatge bietet ein wirklich phantastisches Panorama ins Umland. Von rund 113 Metern Höhe hat man den wohl schönsten Ausblick auf Palma und das schimmernde Meer. Innerhalb der trutzigen Mauern liegt ein elegant angelegter, zweistöckiger Innenhof. Im Inneren der Gemäuer befindet sich außerdem das Stadtmuseum in dem die Stadtgeschichte von Palma anschaulich dargestellt wird. In den Räumlichkeiten des Castell de Bellver, das seit 1931 der Stadt gehört, finden sich auch Skulpturen des mallorquinischen Künstlers Antoni Despuig. Im Keller der Festung lauert das gefürchtete Gefängnis. Die Mallorquiner nennen es auch “s’olla”, den Kochtopf. Gefangene wurden durch eine Klappe in das fünf Meter tiefe Verlies geworfen. Als einzige Lichtquelle diente ein winziges Fenster. Schon im 14 Jahrhundert wurde die Witwe des Königs Jaumes III. sowie deren Kinder dort als Gefangene gehalten. Auch Gaspar Melchor de Jovellanos, eine tragische Figur der spanischen Geschichte, war im 19. Jahrhundert im Verlies eingesperrt. Als die Anlage nicht mehr militärisch genutzt wurde, diente sie als die Münzpräge der Insel. Um die Burg der schönen Aussicht, wie sie auch genannt wird, liegt der herrlich angelegte ehemalige Jagdpark der Anlage. Hier kann man auf verschiedenen Wegen wunderbare Spaziergänge machen. Lohnenswert ist auch der etwa 30 minütige Fußmarsch von der Parkeinfahrt bis zum Castell de Bellver. In den Sommermonaten sollte man am besten morgens oder in den frühen Abendstunden zu Besuch kommen, da zu diesen Zeiten mehr Ruhe herrscht. Außerdem sind dann auch die Lichtverhältnisse zum Fotografieren besser.

Das Erlebnis-Museum „La Granja“

Das Museum La Granja bei Esporles ist ein lebendiger Zeitzeuge der traditionellen mallorquinischen Geschichte und Kultur. Der ehemalige Gutshof, der früher sowohl als Bauernhof, als auch als herrschaftliche Residenz diente, informiert seine Besucher auf anschauliche Art und Weise über Mallorcas Handwerksberufe, die in der Zeit vom 10. bis zum 17. Jahrhundert auf der Insel ausgeübt wurden. Ein Rundgang durch das charmante La Granja vermittelt eindrucksvoll wie vor rund 400 Jahren das Leben in einem Herrenhaus ausgesehen hat. Die Wohnräume und die Küche sowie die Schlaf- und die Kinderzimmer spiegeln die Epoche wieder. Auch eine eindrucksvolle Folterkammer darf natürlich nicht fehlen. Auf dem Weg durch die Räumlichkeiten wird der Besucher mit traditionellen Handwerksvorführungen unterhalten. So lernt man hier vieles über den altehrwürdigen Beruf des Schmieds, des Schusters oder des Tischlers. Auch die damalige Produktion von Textilien, Papier oder Olivenöl wird im Museum auf anschauliche Art dargeboten. Im La Granja erlebt man so mallorquinische Tradition hautnah mit. Highlight eines jeden Besuches ist die live Dressur-Show der hauseigenen Falknerei. Doch nicht nur die Innenräume des Museums sind sehenswert. La Granja ist eine bezaubernde Oase inmitten der traumhaft schönen Serra de Tramuntana. So halten die Außenanlagen zahlreiche Überraschungen für die Gäste bereit. Die üppige Flora und Fauna der Gärten lädt zu einem beschaulichen Spaziergang ein. Zwischendurch finden sich natürliche Wasserfälle, sowie ein rauschender Sturzbach. In einigen Außenbereichen sind einheimische Tiere zu beobachten. Der idyllische Platz in der freien Natur wird auch sehr gerne für Veranstaltungen gebucht. So können hier Events wie Hochzeiten, Kommunionen oder andere Veranstaltungen stattfinden. Ebenfalls die großzügigen Salons können für besondere Feierlichkeiten genutzt werden. Auch die Genießer kommen in La Granja voll auf ihre Kosten. Umgeben von üppigen Grünanlagen, mit einer wundervollen Aussicht, bietet das Gut ein hübsches Terrassencafé sowie ein Restaurant. Im Gastronomie-Shop des Museums kann man mallorquinische Spezialitäten kosten und kaufen. Hier gibt es neben köstlichen Weinen auch die traditionelle Sobrasada-Streichwurst, Buñuelos (Windbeutel), frisches Feigenbrot und hausgemachte Marmeladen. Adresse:La GranjaCtra Banyalbufar, Km 1.507190 EsporlesWebsite: www.lagranja.net/de/

Die Gärten der Villa March

Im Osten Mallorcas, hoch über Cala Ratjada, thront majestätisch die eindrucksvolle Villa March. Die auch Casa March genannte dreistöckige Villa des mallorquinischen Traditions-Bankiers Juan March, dem Gründer der Banca March, diente bis zum Jahre 1999 der Familie March als Sommersitz. Juan March hatte sich das rund 6 Hektar große Anwesen von den besten Stararchitekten planen lassen. Die Villa mit ihrer imposanten Außenanlage wurden fulminant angelegt und ist äußerst sehenswert. Das parkähnliche Gelände, die Jardines de sa Torre Cega, wurde nach einem fensterlosen Turm benannt, der in früheren Zeiten an dieser Stelle als Wachturm für die Küste um Cala Radjada diente. Heute verbindet eine elegante Prachttreppe den Eingang von unten an der Joan-March-Straße mit der schönen Terrasse der Villa. Von hier aus schweift der Blick hinunter in die idyllische Bucht von Cala Ratjada mit ihrem kristallklaren Wasser. Besonders beliebt bei den Besuchern sind die Gärten der Villa March wegen ihrer zahlreichen Skulpturen und der einzigartigen Kunstwerke. So finden sich im Ostteil der Parkanlage eindrucksvolle Tierskulpturen des Künstlers Otero Besteiro. Gerade bei deutschen Residenten sind diese Plastiken sehr beliebt. Weiterhin befinden sich aber noch über 40 weitere Skulpturen internationaler Künstler auf dem Gelände. Dazu zählen unter anderem Werke von Meistern wie Manolo Corona, Pablo Serrano oder Eusebio Sempere. Diese Kunstobjekte zählen zur Epoche der spanischen Avantgarde, die ihren Höhenpunkt in den 1960ern und 1970ern hatte. Der bezaubernde Skulpturengarten mit seinen prächtigen Springbrunnen, üppig blühenden Blumen und Sträuchern, schimmernden Teichen sowie seiner vielfältigen Baumpracht ist eine einzigartige Oase der Stille und Beschaulichkeit. Nicht umsonst zählt die wunderschöne Gartenanlage zum Kulturerbe der Stiftung Bartolomé March Servera. Für Naturliebhaber zählt ein Besuch der Gärten der Villa zu einem absoluten Highlight auf der Insel. Die Villa March selbst ist herrlich mit kunstvollen Wandmalereien und fantastischen Bodenmosaiken ausgestattet. Sie wurde um 1915 nach den Plänen der renommierten Architekten Guillermo Reynes und Guillermo Forteza Pinya errichtet. Die Gärten waren nach einem heftigen Tornado, der einen Großteil des Anwesens zerstörte, für zehn Jahre für Besucher geschlossen. Nach ihrer liebevollen Wiederinstandsetzung wurden die Gärten der Villa March im Jahr 2010 von König Juan Carlos und seiner Frau wieder eröffnet. Adresse:Sa Torre Cegac/ Juan March, 207590 Cala RatjadaReservierung ist erforderlichWebsite: www.fundacionbmarch.es

Botanicactus – Europas größter Botanischer Garten

Der Botanicactus im Süden von Mallorca, am Rand von Ses Salines in Richtung Santanyí, ist der größte Botanische Garten Europas. Die im Jahr 1989 fertig gestellte Anlage ist zudem die erste ihrer Art auf den Balearen. In diesem ansprechenden und gepflegt angelegten Park haben nicht nur Kakteen-Fans ihre wahre Freude, denn allein 10.000 unterschiedliche Kakteen-Arten wachsen in dieser beeindruckenden Parkanlage. Auf einer Fläche von rund 150.000 Quadratmetern findet sich darüber hinaus eine vielfältige wüstenartige bis tropische Vegetation. Im dem etwa 50.000 Quadratmeter umfassenden Feuchtgarten des Botanicactus fühlt man sich wie in eine Dschungelwelt versetzt. Schattenspendende Palmen, saftige Grünflächen und üppiger Bambus säumen die Fläche. Inmitten dieses traumhaften Szenarios befindet sich ein künstlich angelegter See mit einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern. Das etwa 4 Meter tiefe Gewässer, mit einem Inselchen und Wasserfontäne ist übrigens das größte seiner Art auf den gesamten Balearen. In trockenen Perioden dient es zudem zur Bewässerung der Pflanzen. Eine weitere Fläche von ca. 40.000 Quadratmetern ähnelt einer einsamen Wüstenlandschaft. Die trostlose Einsamkeit hat einen ganz besonderen Reiz. Man findet hier alle nur erdenklichen Kaktussorten und -formen, die teilweise wirklich gigantisch anmuten, sowie beeindruckende Wüstenpflanzen. Kleine Hügel sorgen für eine stimmungsvolle Auflockerung des bezaubernden Landschaftsbildes. Hier findet man Ruhe und Enstpannung inmitten einer eindrucksvollen Oase seltener Pflanzenarten. Dann wiederum repräsentiert sich auf rund 25.000 Quadratmetern die typisch mallorquinische Flora. Man schlendert durch grüne Pinienwälder, herrlich arrangierte Mandelbaumgruppen, Zypressen und duftende Orangenbäume. Olivenhaine, Johannisbrot- und Granatapfelbäume sorgen für atemberaubende Aromen, die die Sinne berühren. Liebevoll dekorierte Ecken mit alten Eselskarren, Tonkrügen und Brunnen zeigen, mit wie viel Sinn für Details die stimmungsvolle, mediterrane Atmosphäre des Botanicactus gestaltet wurde. Dazwischen sorgen wunderschön angelegte Gänge für angenehmen Schatten. Auch die ursprünglichen mallorquinischen Steinmauern sind hier zu finden. Die wirklich für einen Besuch lohnende Anlage ist sehr gepflegt und sauber, da genügend Müllbehälter zur Verfügung stehen, die von den achtsamen Besuchern des Botanischen Gartens genutzt werden. Auch die Sanitäranlagen am Parkeingang lassen keine Wünsche an Sauberkeit und Hygiene offen. Positiv ist auch, dass der Botanicactus nur selten überlaufen ist und genügend Ruheplätze sowie Picknickmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Ein perfektes Ausflugsziel für Natur- und Pflanzenfreunde, in dem man gut und gerne mal einen ganzen Tag verbringen kann. Adresse:BotanicactusPlaça ses Creus, 1Straße von Ses Salines in Richtung Santanyí (1 km)07640 Ses SalinesWebsite: www.botanicactus.com

Parc Natural de S’Albufera de Mallorca

Der Parc Natural de S’Albufera im Norden von Mallorca liegt zwischen Can Picafort und Port d’Alcudia. Er gehört zu der Gemeinde Muro. Der rund 1700 Hektar große Nationalpark lockt regelmäßig Naturliebhaber und Vogelbeobachter an. Tatsächlich sind in diesem Naturschutzgebiet rund 300 verschiedene Vogelarten heimisch oder dienen für die Zugvögel als Zwischenstation zur Rast. Von den zahlreichen Hochständen, die überall im Parc Natural de S’Albufera aufgestellt sind, hat man die Möglichkeit, die Artenvielfalt der Vogelwelt zu beobachten. Neben Fischreihern und Stelzenläufern findet man auch Vogelarten, die auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere stehen. Das Feuchtbiotop bietet sich als hervorragender Rastplatz für Wanderfalken, Fischadler oder weitere Zugvögel an. So ziehen oft ganze Schwärme von majestätisch gleitenden Störchen oder Flamingos über das Naturschutzgebiet. Wer hier Zeit und Geduld mitbringt, wird das eine oder andere Highlight erleben. Im übrigen ist Zeit etwas, dass auf diesem idyllischen Fleckchen Erde stehengeblieben zu sein scheint. Das Naturschutzgebiet S’Albufera besteht zum größten Teil aus Sumpfland, welches von den beiden Zuflüssen Torrent de Sant Miquel und Torrent de Muro gespeist wird. Wer hier wandert oder spazieren geht, fühlt die Ruhe und genießt die friedliche Stimmung, die das Feuchtbiotop ausstrahlt. Fernab vom Touristentrubel ist dies eine Oase der Stille, inmitten unberührter Natur. Wanderer und Naturfreunde sind immer wieder aufs Neue hingerissen von der Schönheit dieses Ortes. Im Parc Natural de S’Albufera trifft der Besucher auch auf eine Vielzahl kleinerer Säugetierarten. Nagetiere, wie Hasen, Ratten oder Mäuse sind hier ansässig. Dazu finden sich ungiftige Schlagen und unterschiedliche Arten von Fledermäusen. Hier kommt auch die Europäische Sumpfschildkröte vor. In den zahlreichen Gewässern des Naturparks tummeln sich außerdem rund 30 verschiedene Fischarten, wie Barsche oder Aale. Auf den zahlreichen, gut ausgeschilderten Wanderwegen bietet sich dem Naturfreund eine vielfältige Vegetation. Rund 400 verschiedene Pflanzenarten, darunter mehr als 200 Pilzsorten, wachsen in diesem Feuchtgebiet. Das mediterrane Klima, mit einer angenehmen durchschnittlichen Jahrestemperatur von etwa 16° C, ist ideal für lange Wanderungen oder ausgedehnte Spaziergänge. Das einladende, mit bequemen Sitzbänken ausgestattete Besucherzentrum versorgt die Gäste mit übersichtlichen Landkarten. Wer Wert legt auf eine beschauliche Atmosphäre und eine atemberaubende Natur inmitten einer ruhigen Sumpflandschaft, für den ist ein Besuch im Parc Natural de S’Albufera ganz sicher ein lohnender Ausflug.

Mallorca – Die Golfplätze bei Palma

Arabella Golf Son Muntaner Der im Jahr 2000 eröffnete 18-Loch Golfplatz zählt zu den renommiertesten Anlagen Mallorcas. Nach dem Design von Kurt Rossknecht entstand hier ein wirklich traumhafter Golfplatz am nördlichen Stadtrand von Palma. An der 15 findet sich übrigens der „Sa Capitana“, der älteste Olivenbaum von Mallorca. Die gepflegten Fairways sind von einer Steinmauer umgeben. So lässt es sich ungestört spielen. Die zugehörige Golfschule Son Muntaner bietet viele attraktive Kurse von der Platzreife bis zum Profi-Training an. Das Gelände ist abwechslungsreich und bietet zahlreiche Wasserhindernisse. Das Clubhaus Son Muntaner bietet einen gepflegten Service, der durchaus allen Ansprüchen gerecht wird. Arabella Golf Son Muntaner Ctra. Son Vida E-07013 Palma de Mallorca Tel.: +34 971 78 30 30 Fax: +34 971 78 30 31 Email: golf.mallorca@arabellagolf.com Website: www.sonmuntanergolf.com Arabella Golf Son Vida Noch immer hat der älteste Golfplatz auf Mallorca nichts von seinem Reiz verloren. Der im Jahre 1964 eröffnete Platz befindet sich immer noch in einem absoluten Top-Zustand und besticht durch seine abwechslungsreiche Gestaltung. Rund um das bekannte Castillo Hotel Son Vida, in Palmas Villenviertel führen die Bahnen sowohl durch schwere und enge, als auch leichtere und weite Fairways. Dazwischen Pinien, Palmen und ein alter Bestand an Johannisbrotbäumen. Besonders während der Mandelblüte ist der Platz ein Traum. Die letzten 6 Löcher geben einen atemberaubenden Blick frei auf die Tramuntana. Außerdem bietet der Golfplatz über den Dächern von Palma de Mallorca wunderschöne Ausblicke hinaus aufs Meer. Arabella Golf Son Vida Urb. Son Vida E-07013 Palma de Mallorca Tel.: +34 971 79 12 10 Fax: +34 971 79 11 27 Email: golf.mallorca@arabellagolf.com Website: www.sonvidagolf.com Arabella Golf Son Quint Inmitten eines malerischen Geländes mit alten Oliven-, und Johannisbrotbäumen kann man von diesem großzügig angelegten, ondulierten Golfplatz einen wunderschönen Ausblick auf Palma de Mallorca, seine Bucht und das schimmernde Meer genießen. Die 2007 eröffnete 18-Loch-Anlage designed von Ramon Espinosa und Kurt Rossknecht, verspricht Golfvergnügen pur. Durch die abwechslungsreichen Fahnenpositionen sowie eine Vielzahl von Abschlägen ist der Platz für jede Spielstärke konzipiert. Anfänger kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten, wie auch geübte Golfer. Kreativ angelegte Wasserhindernisse sorgen für sportliche Herausforderungen. Das Clubhaus bietet zahlreiche Erfrischungen und Snacks an. Arabella Golf Son Quint Cami de Son Vida, 38 E-07013 Palma de Mallorca Tel.: +34 971 60 61 75 Fax: +34 971 60 61 77 Email: golf.mallorca@arabellagolf.com Website: www.golfsonquint.com Real Golf Bendinat Umgeben von Mandel- und Olivenbäumen ist der Golfplatz ein besonderes Kleinod auf Mallorca. Die Anlage verströmt einen besonderen Charme und eine angenehme Ruhe. Da hier täglich nur 50 Greenfees an Besucher verkauft werden, kann man ganz gemütlich und in Ruhe spielen, denn der Platz ist nie zu überlaufen. Abwechslungsreiche Fairways, reizvolle Hügelabschläge sowie kunstvoll angelegte Wassergräben sorgen für ungetrübten Golfspaß. Anspruchsvolle Herausforderungen für Anfänger und geübte Golfer gibt es hier zur Genüge. Landschaftlich ist der Platz ebenso ein Erlebnis der besonderen Art. Da der Course relativ hügelig ist und beträchtliche Höhenunterschiede aufweist, ist ein Golfcart hier sicherlich empfehlenswert. Real Golf Bendinat Calle Campoamor, Urb. Bendinat E-07181 Bendinat-Calviá Tel.: +34 971 40 52 00 Fax: +34 971 70 07 86 Email: info@realgolfbendinat.com Website: www.realgolfbendinat.com

Mallorca – Die Golfplätze im Westen

Golf de Andratx Der überaus großzügig angelegte Golfplatz sollte vorzugsweise mit dem Buggy genutzt werden, da die Wege ziemlich weit sind. Dafür findet sich hier das längste Par 5 auf Mallorca, sowie ganz Spaniens. Die gepflegte Anlage liegt in herrlicher Lage direkt am Meer und passt sich wundervoll in das Landschaftsbild ein. Neben altem Baumbestand und zahlreichen anspruchsvollen Wasserhindernissen zeichnet sich der Golfplatz durch seine typisch mallorquinischen Trockensteinmauern aus. Die Grüns bestechen durch ihre hervorragende Qualität. Einige Abschläge bieten einen spektakulären Blick auf die Bucht von Camp de Mar. Die parkähnliche Anlage wurde 2000 eröffnet und wurde von Gleneagles designed. Golf de Andratx Carrer Cromlec, 1 E-07160 Camp de Mar Tel.: +34 971 23 62 80 Fax: +34 971 23 63 31 Email: info@golfdeandratx.com Website: www.golfdeandratx.com Golf Park Puntiró Auf einem 66 Hektar großen Areal in der Nähe des Flughafens erstreckt sich dieser herrlich angelegte Golfplatz. Die Bahnen mit teils mittlerem Schwierigkeitsgrad erfordern allerdings einiges an Präzision. Auf einigen Bahnen sind außerdem lange Abschläge gefordert. Die Bunkeranlagen sind auch für geübte Golfer eine echte Herausforderung. Die gepflegte Anlage passt sich harmonisch in das Landschaftsbild. Belassen wurde der für Mallorca typisch mediterrane Pflanzenbewuchs aus Mastixsträuchern, Johannisbrotbäumen, einem altem Pinienbestand, sowie wilden Olivenhainen. Die Bahnen sind über ein komplexes Netz von Verbindungswegen gut erreichbar. Golf Park Puntiró Cami Vell de Sineu, Km 9,45 E-07198 Palma de Mallorca Tel.: +34 971 79 73 30 Fax: +34 971 60 32 16 Email: reservas@golfparkmallorca.com Website: www.golfparkmallorca.com Club de Golf Santa Ponsa I, II, III Die drei Golfanlagen in Santa Ponsa bestehen aus zwei 18-Loch, sowie einem 9-Loch-Golfplatz. Santa Ponsa I zeichnet sich besonders durch seine angenehme Ruhe aus. Leistungsorientiertes Golfen auf Mallorca wird hier groß geschrieben. Schön angelegt ist auch Santa Ponsa II. Jedoch ist dieser nur Clubmitgliedern vorbehalten. Bei Santa Ponsa III handelt es sich um einen der schönsten und soliden Kurzplätze auf Mallorca. Obwohl er einiges an Konzentration erfordert, ist die Anlage zu Fuß sehr gut zu bewältigen. Man kommt sich fast vor, als würde man einen Spaziergang machen. Ein hervorragend geeigneter Platz für Anfänger, denn er verfügt über einen großzügigen Übungsbereich, auf dem man sein Können verbessern kann. Club de Golf Santa Ponsa I, II, III Av. Golf, Urb. Golf Santa Ponsa E-07180 Calviá Tel.: +34 971 69 02 11 Fax: +34 971 69 75 89 Email: golf1@golf-santaponsa.com Website: www.golf-santaponsa.com T Golf & Country Club Poniente Nur etwa 12 Kilometer von Palma de Mallorca entfernt liegt der außergewöhnlich schön gestaltete T Golf Poniente. Er wurde vom Golfarchitekten John Harris entworfen und 1978 eröffnet. Die phantastischen Aussichten vom 8. und 11. Loch sind allein schon einen Besuch Wert. Die breiten Fairways sowie die großen Grüns stellen eine echte Herausforderung für jeden Golfer dar. Der Course führt durch eine malerische Hügellandschaft mit sieben Seen und zahlreichen Bunkern. Dazwischen finden sich immer wieder majestätisch anmutende Kiefern. Im innovativen T Restaurant erhalten Sie vornehmlich frisch zubereitete Gerichte. Hier wird größten Wert auf gesunde und gleichzeitig leckere Kost gelegt. T Golf & Country Club Poniente Ctra. Cala Figuera E-07181 Calvià Tel.: +34 971 13 01 48 Fax: +34 971 13 01 76 Email: info@t-golf-poniente.com Website: t-golf-poniente.com Golf Son Termens Der attraktive Golfplatz liegt in den Ausläufern des wunderschönen Tramuntanagebirges und gilt als ein echtes Schmuckstück auf Mallorca. Die auf 18 Löcher erweiterte Anlage bedeutet eine schöne Herausforderung für leidenschaftliche Golfer. Die hochgelegenen Bahnen bieten einen schönen Blick auf Palma de Mallorca sowie die Bucht. Viele schön angelegte Wasserhindernisse erfordern ein taktisches Geschick. Jedoch sind sie auch von Einsteigern zu überwinden. Die Anlage passt sich gut in die bergige Umgebung ein und manchmal findet sich auch die eine oder andere Bergziege auf dem Gelände. Aufgrund der zahlreichen Steigungen empfiehlt sich ein Golfbuggy. Das charmante Clubhaus bietet eine phantastische Aussicht. Das Ambiente ist gepflegt und der Service zuvorkommend. Golf Son Termens Ctra. de S’Esglaieta nach Santa Maria, Km 10 E-07193 Bunyola Tel.: +34 971 61 78 62 Fax: +34 971 61 78 95 Email: info@golfsontermens.com Website: www.golfsontermens.com Golf Son Gual Nach dem Design von Thomas Himmel ist dieser Golfplatz wohl einer der interessantesten und durchdachtesten auf ganz Mallorca. Auf der 156 Hektar großen, herrlich angelegten, großzügigen Hügellandschaft warten viele Herausforderungen. Bereits an der ersten Bahn wird man von der außergewöhnlichen Größe der Abschlagflächen beeindruckt sein. Die Anlage verläuft in zwei großen Schleifen und ist eingebettet in eine blühende Natur, umrahmt von wilden Blumenwiesen und weitläufigen Weingärten. Große Seen und künstlich angelegte Bachläufe sorgen für ein abwechslungsreiches Golfvergnügen. Auf Son Gual spielen Könner und taktisch versierte Spieler. Neben seiner Großzügigkeit strahlt der Golfplatz eine angenehme ruhige Atmosphäre aus. Die großen Grüns sind spieltechnisch sehr interessant angelegt und machen viel Spaß. Harmonisch in die Spielbahnen eingebaut sind die 66 Bunker und die Spielbahnen 7, 14, 15 sowie 18 gelten als einzigartig auf Mallorca. Golf Son Gual Finca Son Gual, MA 15 Palma-Manacor, Km 11,5 E-07199 Palma de Mallorca Tel.: +34 971 78 58 88 Fax: +34 971 78 58 99 Email: info@son-gual.com Website: www.son-gual.com

Cabrera – Mallorcas kleine Schwester

Kaum bekannt und noch immer ein absoluter Geheimtipp unter Mallorca-Kennern ist Cabrera Gran, die kleine Schwester Mallorcas. Mit ihren gerade mal 1.155 Hektar trägt Cabrera Gran ihren Beinamen eigentlich zu unrecht, aber sie ist immerhin die größte Insel des Archipiélago de Cabrera. Insgesamt 19 Inselchen umfasst das Cabrera-Archipel, welches etwa 10 Kilometer vor dem Cap de Ses Salines, Mallorcas Südspitze, liegt und von Palma aus verwaltet wird. Cabrera, auch die „Ziegeninsel“ genannt, hat nur rund 20 Bewohner. Touristen sind auf dieser Naturschönheit eher eine Seltenheit. Der Besuch der Insel unterliegt strengsten Vorschriften, denn Cabrera gehört zum Parque Nacional Marítimo-Terrestre del Archipiélago de Cabrera. Die Inselgruppe um Cabrera, mit ihrem sagenhaften Meeres-Ökosystem und der ursprünglichsten naturbelassenen Küstenregion ganz Spaniens, verzaubert durch seine fantastische und unberührte Natur. Die Unterwasserwelt bietet eine atemberaubende Vielzahl an Wasserpflanzen und Meeresbewohnern. Auch die großen Vogelkolonien, die auf dem Inselparadies Zuflucht gefunden haben, lassen das Herz jedes Naturfreundes höher schlagen. Nicht verwunderlich also, dass das Cabrera-Archipel im Jahre 1991 zum Nationalpark erklärt wurde. Da die Pflanzen und Tierwelt unter besonderem Schutz steht, dürfen von allen Besuchern grundsätzlich nur ausgewiesene Wege auf der Insel benutzt werden. Besonders sehenswert ist die Cova Blava, die „blaue Grotte“. Sie ist nur vom Meer aus zugänglich. Das Wasser in dieser etwa 160 Meter langen, rund 50 Meter breiten Höhle glitzert in einer ganz besonderen Farbe und erscheint noch blauer durch die besonderen Lichtreflexionen. Neben den zauberhaften Naturschönheiten, hat Cabrera auch kulturelle Highlights. So lohnt sich z.B. ein Besuch der alten Festung, die an die Piratenangriffe im 14. Jahrhundert erinnert. Oder ein Spaziergang zum Denkmal für die von 1809 bis 1814 umgekommenen französischen Kriegsgefangenen, die hier in einem Internierungslager gelebt haben. Wer hier Urlaubsvergnügen à la Ballermann und Co. sucht, ist auf dieser kleinen Mittelmeer-Oase definitiv am falschen Ort, denn lautstarkes Partygegröle und exzessive Saufgelage sind hier alles andere als erwünscht. Für den Besuch von Cabrera gelten strenge Regeln. Pro Tag erhalten z.B. maximal 50 Besucher, die privat mit dem eigenen Boot kommen, für einen Tag eine Genehmigung auf Cabrera zu bleiben. Das Boot darf nur an dafür vorgesehenen Bojen festgemacht werden. Ansonsten fahren täglich von Colònia de Sant Jordi aus organisierte Bootstouren zum Naturhafen der Insel. Zwischen Juli und September steht auch eine Herberge mit zwölf Doppelzimmern, für maximal eine Übernachtung, zur Verfügung.