{"version":"1.0","provider_name":"Lucie Hauri | Exclusive Real Estate","provider_url":"https:\/\/www.lucie-hauri.com\/de","author_name":"Lucie Haurie","author_url":"https:\/\/www.lucie-hauri.com\/de\/author\/m-wichmann\/","title":"Mallorcas Wacht\u00fcrme - Lucie Hauri | Exclusive Real Estate","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"BQfrbwOUfh\"><a href=\"https:\/\/www.lucie-hauri.com\/de\/mallorcas-wachtuerme\/\">Mallorcas Wacht\u00fcrme<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.lucie-hauri.com\/de\/mallorcas-wachtuerme\/embed\/#?secret=BQfrbwOUfh\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Mallorcas Wacht\u00fcrme&#8220; &#8211; Lucie Hauri | Exclusive Real Estate\" data-secret=\"BQfrbwOUfh\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/www.lucie-hauri.com\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/www.lucie-hauri.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/wachturm_mallorca-620x347-1.jpg","thumbnail_width":620,"thumbnail_height":347,"description":"Vielerorts an der K\u00fcste sowie teils auch im Landesinneren Mallorcas sind sie zu finden, die Wacht\u00fcrme der Insel, auch Torres oder Talaias genannt. Sie sind stolze Zeitzeugen, die weithin sichtbar \u00fcber dem kristallklaren Meer thronen. Die steinernen Wachposten wurden fr\u00fcher als Wach-, Signal oder Verteidigungst\u00fcrme errichtet, um die Insel vor Piratenangriffe zu sch\u00fctzen. Historischen Dokumenten zufolge wurden die Wacht\u00fcrme in zwei Kategorien unterteilt. So gab es Wacht\u00fcrme im K\u00fcstenbereich, die durch Rauchzeichen vor drohenden Gefahren warnten. Andere T\u00fcrme wiederum dienten nur als reine Beobachtungst\u00fcrme. Die ersten der Torres auf Mallorca entstanden im 15. Jahrhundert. Die schlimmsten Pl\u00fcnderungen auf Mallorca fanden in der Zeit zwischen 1530 und 1578 statt. Zu dieser Zeit befanden sich hier rund 85 runde Wacht\u00fcrme, die bis zu neun Meter hoch waren. Zum Bau der Wacht\u00fcrme wurden durch die spanische Krone eigens Festungsbaumeister zur Erbauung der Piratent\u00fcrme auf die Insel geholt. Als Baumaterial wurden Bl\u00f6cke aus Mar\u00e9s-Gestein verwendet. Die massiven Wachposten hatten ihren Eingang einige Meter \u00fcber dem Boden und konnten nur durch entfernbare Strickleitern erreicht werden. Im Inneren der T\u00fcrme befanden sich eine Zisterne sowie zwei gew\u00f6lbte Kammern, die sich \u00fcber zwei Etagen erstreckten. Hier lagerten Waffen und Kanonen und jeder der T\u00fcrme war zeitweise mit zwei bis vier Wachposten besetzt. N\u00e4herte sich ein Schiff der Piratenflotte der K\u00fcste, gaben die Turmw\u00e4chter Rauchzeichen an die n\u00e4chstgelegenen T\u00fcrme, die sich jeweils in Sichtweite befanden, weiter. Auf diese Weise konnte die gesamte K\u00fcstenlinie abgesichert werden und das Milit\u00e4rkommando wie durch das sprichw\u00f6rtliche Lauffeuer in k\u00fcrzester Zeit \u00fcber die drohende Gefahr informiert werden. Dieses gut ausgekl\u00fcgelte Fr\u00fchwarnsystem bew\u00e4hrte sich ganz besonders im Jahre 1561 bei dem Angriff auf die Stadt S\u00f3ller. Hier konnten die Mallorquiner einen Gro\u00dfteil der feindlichen Piraten zur Strecke bringen. Zehn Jahre sp\u00e4ter wurde schlie\u00dflich die gesamte Priatenflotte des Chaireddin Barbarossa geschlagen und die \u00dcberf\u00e4lle wurden seltener. Dennoch gab es noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts einige Angriffe. Von allen dieser Wacht\u00fcrme konnten etwa 50 dem Zahn der Zeit widerstehen. So findet man gut erhaltene oder restaurierte Torres am Cap Blanc, \u00fcber der Cala Pi, bei Banyalbufar an der Nordwestk\u00fcste oder in der N\u00e4he von Sa Rapita. Ebenso nord\u00f6stlich von Cala Radjada auf dem Cap Ferrutx und bei Aubarca kann der Besucher die historischen Wacht\u00fcrme bestaunen."}